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Von der Not zur Tugend - die Geflügelzucht

Noch in Spemanns „Schatzkästlein Des Guten Rats“ (Ende des 19. Jahrhunderts) wurde die Stadtbürgerin über Zucht, Fütterung und Pflege des Hausgeflügels belehrt. Geflügel war neben anderen Tieren eine lebende Reserve. Federn zum Schreiben, Federn zum Dämmen, Daunen fürs Bett und in der Suppe das Huhn. Geflügel konnte sich im wahrsten Sinn des Wortes durch die mageren Jahre picken. Im Gegensatz zu Rind und Schwein war Geflügel anspruchsloser und ob seines Fleisches besonders beliebt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus der Geflügelhaltung eine Geflügelzucht.

Mastgeflügel im Käfig? In Österreich nie!

Offenfrontstall in der Truthahnhaltung

Geflügelhaltung für die Fleischproduktion findet heute ausschließlich in Bodenhaltung statt, wobei gerade beim Truthahn so genannte Offenfrontställe weit verbreitet sind. Viel Frischluft bzw. Tageslicht sind dabei eine Selbstverständlichkeit.

Scharren und Picken als angeborene Verhaltensweisen können ausgelebt werden. Manchmal werden die Tiere in diesem Verhalten sogar noch gefördert, indem auf die Einstreu auch vereinzelt Futterkörner ausgebracht werden.

 

 

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